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Immer mehr Radfahrerinnen und Radfahrer machen sich's beim Radfahren einfach: Die meisten von ihnen sind mit so genannten Pedelecs unterwegs, die ihnen das Pedalieren erleichtern. Norbert Sanden, Landesgeschäftsführer des ADFC Hessen, berichtete von den neuesten Trends. Und wer wollte, konnte die Räder vorher ausgiebig testen.

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Die deutsche Bundesregierung hat die Revolution im Verkehr ausgerufen: Bis zum Jahre 2020 sollen 1 Million Elektroautos auf den unseren Straßen unterwegs sein. Doch die aktuellen Zahlen lassen es mehr als fraglich erscheinen, dass dieses Ziel erreicht wird. Anfang 2012 waren in Deutschland etwa 43 Millionen PKW zugelassenen, einen verschwindet geringen Teil machen die die Elektroautos mit nur 4.500 Fahrzeugen aus (vergleiche Süddeutsche Zeitung).

Wie Norbert Sanden darlegte, hat diese Revolution bei den Fahrrädern bereits stattgefunden: Im Jahr 2012 wurden 310.000 E-Bikes verkauft, dabei legten die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr um rund 55 % zu, 2012 rechnet man mit einem Absatz von etwa 400.000 Stück. Und die Anzahl der E-Bikes wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen ebenso wie die zunehmende Bedeutung des Radfahrens am Anteil des Gesamtverkehrs. Wenn immer mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs sind, sind dringend Änderungen notwendig wie die folgenden:

  • Verbesserung der Infrastruktur durch Errichtung von Radverkehrsanlagen, die dem Stand der Technik entsprechen
  • Planung und Bau eines Radwegenetzes
  • verbesserte Wegweisung
  • Errichtung von Abstellanlagen, an denen man sein Rad sicher vor Diebstahl und Beschädigung abstellen kann
  • bewachte Fahrradparkplätze (zum Beispiel in Schulen) zur Verhütung von Vandalismus
  • verbesserte Information durch Fahrradstadtplan und Flyer
  • Einbindung des Radverkehrsbeirats und des Radverkehrsbeauftragten in Entscheidungen zur Verkehrsentwicklung
  • Informationsveranstaltungen

Weiter fordert der ADFC zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Einführung von Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Ortschaften, die Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrer/-innen (wie das die StVO regelmäßig vorsieht), die Ausweisung von Fahrradstraßen als Mittel zur Entschleunigung und perspektivisch die Errichtung von Radschnellwegen zur schnellen Bewältigung von Alltagsrouten nach dem Vorbild der Niederlande und Dänemarks. Fachbesucher und interessierte Bürger/-innen diskutierten anschließend angeregt über die Thesen von Sanden.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit Sonja Pauly vom Regionalforum Schwalm-Aue und Dirk Glitzenhirn vom Evangelischen Forum Schwalm-Eder organisiert.

Siehe auch

Aussteller

Fotos

© A. Happel, R. Tripp

 

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