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Baumaschinen und fertige Asphaltdecke vor bunten Herbstbäumen am Parkplatz Haaßehügel in Treysa

Am Sonntag ist es soweit: Der Bahnradweg Rotkäppchenland wird nach einer Mitteilung des Hessischen Verkehrsministeriums zum Radspaß im Rotkäppchenland am 26. Mai eröffnet (HNA vom 22.05.2013). Der ADFC weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Strecke Riebelsdorf–Treysa bis Samstag als Baustelle ausgewiesen ist und nicht befahren werden darf.

Der Winter 2012/2013 hatte einen langen Atem, Schnee lag noch bis Ende März. Erst danach gingen die Bauarbeiten weiter. Da die Decke bis auf wenige Meter fertig ist, fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, bis der Bahnradweg komplett fertiggestellt ist. Nachdem die übriggebliebenen Schienen auf Straßenübergängen entfernt wurden, fehlten jetzt lediglich die Pflasterungen an Kreuzungen mit den Fahrbahnmarkierungen und die Geländer, die für die Sicherheit an steileren Böschungen aufgestellt werden.

Mancher mag denken, dass der Weg befahrbar ist und dass er bereits jetzt genutzt werden kann. Davon ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch abzuraten, da der Radweg immer noch eine Baustelle ist und es Stellen gibt, die nicht fertiggestellt wurden und die daher unfallträchtig sind.

Welche Form der Anbindung des Radwegs vom Haaßehügel in Treysa an den Bahnhof entlang der Bahngleise haben wird, ist derzeit unklar. Der ADFC hatte vorgeschlagen, hier neben einem Fußgängerweg auch einen Radweg anzulegen. Letzterer kann wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen nicht angelegt werden.

Deutlich hat sich der ADFC gegen einen Zwei-Richtungsradweg an der Ascheröder Straße zwischen der Ausfahrt vom Haaßehügel zur Mainzer Brücke ausgesprochen. Wenn sich Radfahrer/-innen bergauf und bergab auf einem schmalen Radweg begegnen ist die Gefahr von Zusammenstößen zu groß. Die eleganteste Lösung wäre eine Tempobegrenzung auf  30 Stundenkilometer auf dem ganzen Abschnitt. Somit könnten die Radfahrer/-innen von oben kommend relativ gefahrlos die Gegenfahrbahn nach links überqueren, um auf die Zufahrt zum Bahnradweg zu gelangen. Ein benutzungspflichtiger Radweg könnte ganz entfallen, hilfreich wäre ein Schutzstreifen für die Auffahrt zur Brücke. Das jetzt schon bestehende absolute Halteverbot muss völlig unterbunden und durch entsprechende Maßnahmen durchgesetzt werden. Die Mittellinie sollte völlig entfallen und bergab zu den parkenden Autos müsste ein 0,75 m breiter Sicherheitsstreifen eingerichtet werden (wegen der Öffnung von Autotüren etc.).

Wer nicht bis Ende Mai warten will: Möglichkeiten für Radtouren gibt es mehr als genug, zum Beispiel hier.

Link

  • HNA, Amphibien verzögern Bahntrassenweg
    http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/schwalmstadt/amphibien-verzoegern-bahntrassenweg-2560874.html
    Anmerkung des Autors: An der verzögerten Fertigstellung haben entgegen der Darstellung der HNA nicht schon wieder der gemeine Kammmolch (mit offiziellem Namen: nördlicher Kammmolch) und Konsorten Schuld, deren einziger Lebenszweck nach Ansicht mancher Zeitgenossen die Verhinderung des Ausbaus der bundesdeutschen Verkehrsinfrastruktur ist ;-). Im Sommer waren im Schotter vielmehr seltene Zauneidechsen und Schlingnattern gefunden und umgesiedelt worden. Sie zählen zu den Trockenheit und Wärme liebenden Reptilien. Ein aus Sicht des ADFC vorbildliches Vorgehen. Dazu die Satzung des ADFC (§ 2): Der ADFC hat den Zweck, unabhängig und parteipolitisch neutral die Gesundheit der Bevölkerung, die Reinhaltung von Luft und Wasser, die Lärmbekämpfung, die Energieersparnis, den Naturschutz, die Landschaftspflege sowie die Unfallverhütung, die Verbraucherberatung, die Kriminalprävention und den Sport zu fördern.
 

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