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Dorthin wo Schwarzstorch, Zwergtaucher und Sperlingskauz zuhause sind, machte sich eine kleine Gruppe von Radfahrern und eine Radfahrerin auf: In den Burgwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet in Hessen. Rast machten sie auf dem Christenberg, von dem der heilige Bonifatius einst versuchte, die Germanen zu missionieren und auf dem frühgeschichtliche Kelten lange vor der Zeitenwende die Kesterburg zur Sicherung ihres Herrschaftsbereichs errichteten.

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Mit dem Zug fuhren die Teilnehmer zum Start- und Zielbahnhof Cölbe. Nach kurzer Fahrt passierten sie die schmucken Fachwerkhäuser von Schönstadt. Beim Anstieg nach Oberrosphe zeigten sich die Vorteile der Pedelecs, mit denen mehrere Radfahrer unterwegs waren. Bei angenehmen Termperaturen wurde ein kurzer Zwischenstopp bei den Franzosenwiesen eingelegt, auf denen im 18. und 19. Jahrhundert Hugenotten (Glaubensflüchtlinge aus Frankreich) letztlich vergeblich versucht hatten, ein Moor trocken zu legen und die Flächen landwirtschaftlich zu nutzen.

Im Waldgasthof auf dem Christenberg mit herrlichem Blick auf das Tal der Wetschaft und das ferne Rothaargebirge gab es Gelegenheit für eine Einkehr. Weiterhin stand eine kurze Besichtigung der Martinskirche und des kleinen Museums im alten Küsterhaus auf dem Programm, ehe der Radweg in rasanter Abfahrt hinunter ins Wetschaftstal führte. Allen Unkenrufen zum Trotz hielt das Wetter und die Gruppe erreichte entlang der Wetschaft trocken ihr Ziel.

Im Menü Radwege und -fernwege finden Sie eine ausführlichere Beschreibung des Burgwald-Radwegs (unter anderem mit mehr Bildern).

 

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