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Unter der Tourleitung von Lothar Braun und Guido Hahn machten sich 19 tapfere Ritter der Pedale um 10:00 Uhr ab dem Haaße-Hügel in Treysa auf den Weg, trotzten holprigen Waldwegstücken auf dem Schwalmradweg und dem steilen Anstieg auf dem letzten Kilometer zur Burgruine Löwenstein bei Jesberg und erstürmten zunächst die etwas unterhalb der Burg gelegene Jausenstation.

Dort überredeten sie das Personal für ein Paar Eurotaler zur Herausgabe einiger Liter ihrer Mostvorräte und für jeden eine herzhafte Mahlzeit.

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Der Höhepunkt: Erstürmung des Turmes

So gestärkt blies Lothar Braun die Wagemutigsten unter ihnen zur Attacke auf den Burgturm als Höhepunkt der Tour. Oben angekommen, beschworen sie die Geister der Familie von Löwenstein, ihnen wohlgesonnen zu sein und genossen die Aussicht über Bad Zwesten und das Urfftal.

Indessen gesellte sich noch ein zwanzigster Ritter hinzu, der, so ein Gerücht, sich angeblich mit seinem Rad von Leibeigenen derer von Löwenstein auf einer Sänfte hat hochtragen lassen.

Rückmarsch auf Ziegenhain

Der Triumph über den erfolgreichen Sturm auf die Burg bewog die nun zwanzig Rad-Ritter zu einer rasenden Abfahrt in Richtung Bad Zwesten über Kerstenhausen – Borken – Dillich – Frielendorf auf die Festung Ziegenhain zur Einnahme einer weiteren Stärkung in Form von Eisbomben.

Ein Malheur: Explosion einer Eisbombe

Die Freude über den siegreichen Tag und die Bewältigung einer kapitalen Wegstrecke von bis dahin 60 Kilometern (insgesamt wurden 65 Km gefahren!) war bei den Kämpfern – der Älteste war 76 Jahre alt (sic!) – so groß, dass sie die Explosion einer solchen Kalorienbombe zu spät bemerkten. Die Eiswaffeln waren nicht so stabil und eine hatte sich in Missfallen aufgelöst, was leider die eigentlich friedfertigen Radler etwas verstörte.

Frieden schaffen ohne Waffeln

Allerdings schützten die (Fahrrad-) Kettenhemden – pardon! – Signalwesten des ADFC vor Kleiderschäden in Form von Flecken. Als Beitrag zum Frieden einigte man sich auf eine Versöhnung mit den Eisverkäufern und fuhr dann so beruhigt in die heimatlichen Gefilde.

Also ist die Moral von der Geschichte: „Frieden schaffen ohne Waffe(l)n!“ – man sollte das Eis statt in einer Waffel besser auf einer Eisschale verzehren.

Text

Dieser Tourbericht in etwas anderer Form wurde von unserem Tourstammgast Andreas Koch aus Allendorf/Landsburg verfasst. Vielen Dank dafür!

 

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