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Nico kam wieder extra aus Düsseldorf, um zusammen mit insgesamt zwölf Radlerinnen und Radlern über das lange Erste-Mai-Wochenende zu einer viertägigen Radrundtour durch die Rhön aufzubrechen. Das Wetter zu Beginn konnte nicht schöner sein, blauer Himmel, Sonnenschein. Das Frühlingsgrün floureszierte regelrecht, und in Begleitung von vier weiteren Tagesgästen radelten wir am Samstag bei guter Laune vom Treysaer Haaßehügel aus der Schwalm heraus.

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Neben Nico, die schon einige Touren mit dem ADFC Schwalmstadt bewältigt hat, nimmt neben Mitgliedern der Ortsgruppe auch Jörg aus Homberg teil. Der erste Stopp wird in Alsfeld eingelegt. Auf dem Marktplatz wird der Maibaum gerade mit großem Bahnhof aufgestellt, die letzten Gäste verlassen uns. Ziel des ersten Tages ist das hübsche Fachwerkstädtchen Lauterbach.

Der zweite Tag führt uns zunächst nach Fulda. In der Domstadt wird zur Dom- und Schlossgarten-Besichtigung etc. eine größere Pause eingelegt. Unsere Mitradlerin Angela stimmt in der beeindruckenden Michaelis-Kirche gegenüber dem Dom einen Lobgesang an, der zweistimmig durch einen weiteren Kirchengast begleitet wird. Auch für Kaffee und Kuchen lässt die Pause noch Zeit.

Bergauf über Götzenhof erreichen wir den Milseburgradweg, der durch den längsten hessischen Radtunnel, den 1173 Meter langen „Milseburgtunnel“ führt. Der Durchbruch durch den Berg Milseburg ist von November bis Mitte April gesperrt, da er eine Ruhestätte für Fledermäuse ist.

Durch ihn gelangt man in das sehr naturnahe Ulstertal. Die Ulster entspringt auf über 800 m Höhe in der Hochrhön und fließt bei Philippsthal in die Werra. Zunächst folgen wir der Ulster teilweise mühsam flussaufwärts bis Seiferts.

Hier endet nach etwa 70 Kilometern unsere zweite Tagesetappe. Seiferts ist bekannt für viele regionale Produkte aus Lammfleisch und Äpfeln. Aus dem Dorf stammt der berühmte „Apfel-Sherry“, ein preisgekrönter Wein, der aus Äpfeln gekeltert und nach dem Sherry-Verfahren veredelt wird. Eine Sammelbestellung dieses köstlichen Getränkes wird durch die Gruppe aufgegeben und per Post nun sehnlichst in der Schwalm erwartet.

Am dritten Tag rollen wir – teilweise durch ein paar Regentropfen begleitet – den Ulsterradweg mühelos bergab bis Philippsthal. Im Schloss Philippsthal – gebaut 1685 von Landgraf Philipp von Hessen – gab es eine kulinarische Pause und wir genießen die wärmende Sonne im Innenhof. Ein Teilgruppe nutzt die Chance, das geteilte Haus, die Steinbogen-Brücke der Einheit bei Vacha, nebst dem historischen Vacha selbst an der nahgelegenen ehemalige innerdeutsche Grenze zu besichtigen.

Danach geht es in einem stetigen Bergauf weiter bis zum Solztal-Radweg, der auf der ehemehligen 1993 stillgelegten Kreisbahntrasse nach Bad Hersfeld errichtet wurde. Ein letzter Stopp in Schenklengsfeld und die dritte Tagesetappe Bad Hersfeld wird erreicht.

Am letzten Tag ist das Wetter sehr windig und kalt. Für unseren ersten Aufenthalt in der Museumsscheine Kirchheim ist es Glück. Wir sind die einzigen Gäste am späten Morgen des 1. Mai – normalerweise hätten wir hier keinen Sitzplatz bekommen. Aber heute bekommen wir ungeteilte Aufmerksamkeit und erfahren einiges Historisches und dürfen bereits die „historischen Spiele“ wie Dosenwerfen, Stelzenlaufen, Hulahupp-Reifen etc. ausprobieren, die erst am Nachmittag auf dem Programm stehen.

Mit uns von der Partie sind Monika und Michael, zwei Gastradler vom ADFC aus Bad Hersfeld, die uns von Bad Hersfeld bis in die Schwalm begleiten wollen und dann mit dem Bus zurückfahren.

Im „Hungrigen Wolf“ beenden wir schließlich bei guter, allerdings zu lauter Livemusik und leckerem Essen unsere Mehrtagestour mit fast 300 Kilometern in den Beinen.

Die Eckpunkte der Tour

Die viertägige Rhönradtour (etwa 290 Kilometer) ist eine Rundtour – sie beginnt und endet in Treysa.

Am 1. Tag führt eine kurze Etappe bis Lauterbach (48 Kilometer).

Tag 2 beginnt mit einer kleinen Führung in der Domstadt Fulda und es geht durch den Milseburgtunnel ins Ulstertal bis Seiferts, der Apfelsherry-Heimat (etwa 70 Kilometer).

Am 3. Tag haben wir bergab Spaß im Ulstertal, besichtigen die ehemalige innerdeutsche Grenze bei Philippsthal/Vacha. Der Solztal-Radweg bringt uns nach Bad Hersfeld (etwa 90 Kilometer).

Der 4. Tag führt über Niederaula, Kirchheim zurück über den Bahntrassenweg Rotkäppchenland zurück in die Schwalm nach Treysa.

 

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