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Familien-Radtour mit anschließender „Geburtstagsfeier“ im Naturlehrgebiet

Aus Anlass ihres 10-jährigen Bestehens hatte die Ortsgruppe Schwalmstadt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) am Sonntag, den 5. August zu einer geführten Familien-Radtour in 2 Varianten eingeladen. Zum Angebot zählte eine „kleine Runde“, die auf etwa 19 Kilometern von Treysa über Dittershausen, Allendorf, Ziegenhain zurück nach Treysa führte.

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Dank des möglichst steigungsarmen Profils war sie vor allem für Kinder und Jugendliche gedacht, aber auch für alle, die es lieber etwas gemütlicher angehen lassen wollten. Weiterhin stand eine „große Runde“ zur Auswahl, die mit 32 Kilometer deutlich länger war und schon einmal die eine oder andere Steigung aufwies. Sie richtete sich eher an sportlich orientierte Radler und führte von Treysa über Rommershausen, ins Todenbachtal (zum Fundort des „Meteoriten von Treysa“), über Allendorf, an der Wolfshainsiedlung vorbei, durch den Zeigerich nach Leimsfeld, von dort über Schönborn, Niedergrenzebach und Ziegenhain zurück nach Treysa. Als Start- und Zielort diente jeweils das Naturlehrgebiet in Treysa. Um 10:30 Uhr startete dort die erste Gruppe in die „große Runde“, kurze Zeit später ging die zweite Gruppe auf die „kleine Runde“. Beide Gruppen nutzten das Feuerwehrgerätehaus in Allendorf für einen Getränkestopp und gönnten sich später auf dem Alleeplatz in Ziegenhain ein leckeres Eis. Eine dritte Gruppe, die es noch gemütlicher angehen lassen wollte, entschied sich zu einer Tour auf dem Bahnradweg Rotkäppchenland. Ziel dieser Tour war der „Hungrige Wolf“ in Neukirchen, von wo es auf gleichem Weg zurück ging.

Bedingt durch die Tatsache, dass es die Vorankündigung der Veranstaltung aus unbekannten Gründen nicht in die Druckausgabe der lokalen Zeitungen geschafft hatte, war die Zielgruppe „Familien mit Kindern und Jugendlichen“ leider fast gar nicht vertreten, und auch die Zahl der „neuen Gesichter“ hielt sich in engen Grenzen. Mancher potenzielle Teilnehmer ließ sich möglicherweise auch von der Hitzewelle der letzten Wochen abschrecken. Dabei nahm sich der Hochsommer ausgerechnet diesen Sonntag eine kurze Auszeit, und dank des kräftigen, kühlenden Nordwestwinds ließ sich das Wetter vergleichsweise gut aushalten – selbst bei sportlicher Betätigung. Mit insgesamt 26 Radlern war die Beteiligung zwar nicht ganz so hoch wie bei der Premiere dieser Tour vor 10 Jahren. Doch die Stimmung war ausgezeichnet und die Zusammensetzung der Gruppen sehr ausgewogen.

Fast genau nach Plan trafen dann auch nacheinander, zwischen 13:15 Uhr und 13:45 Uhr, alle drei Gruppen am Naturlehrgebiet ein, um zum „feierlichen“ Teil der Veranstaltung überzugehen. Zu denjenigen, die an den Radtouren teilgenommen hatten, gesellten sich zahlreiche weitere Menschen, die dem ADFC nahestehen und die sich an einer Weiterentwicklung des Naturlehrgebiets in seinem ursprünglichen Sinne interessiert zeigten. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Es gab allerlei Köstlichkeiten vom Grill – natürlich aus ökologischer Landwirtschaft - und verschiedenste Erfrischungsgetränke.

Gert Grabowski, der zu „Gründervätern“ des Naturlehrgebiets zählte, und Karl Theis, der damals als Leiter des Arbeitsamts bei der Finanzierung verschiedener Maßnahmen tatkräftig geholfen hatte, berichteten über die bewegte Entstehungsgeschichte des Naturlehrgebiets. Andere Protagonisten, die lobend erwähnt wurden, aber leider nicht anwesend sein konnten, waren unter anderem Wilfried Hoos, Erhard Albracht und Holger Erhard. An diesem „Nachmittag der offenen Türen“ gab es eine fachkundige Führung durch das Naturlehrgebiet. Die Gäste zeigten sich überrascht, wie groß die Artenvielfalt ist und wie viele verschiedene Biotope sich dort entwickelt haben. Auch für das gesellige Beisammensein blieb selbstverständlich noch genügend Gelegenheit.

Der ADFC Schwalmstadt kooperiert uunter anderem mit dem BUND, dem NABU und dem VCD.

 

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