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Radtour in Kooperation mit dem BUND-OV Schwalm-Eder-Süd (11.9. & 12.9. 2010)

Am Samstagmorgen war es endlich soweit: Die Zitterpartie hinsichtlich der Wetterbedingungen für unsere diesjährige 2-Tages-Familienradtour hatte ein Ende. Nach einer eher verregneten Woche zeigte es sich, dass die Prognose der Wetterfrösche für das Wochenende tatsächlich richtig war. Schon am Start am Naturlehrgebiet in Treysa war der Himmel überwiegend blau und die Sonne schien verheißungsvoll, als die zahlreichen Teilnehmer eintrafen.

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Nach der Begrüßung durch Uli Wüstenhagen und nach einer kurzen Einweisung setzte sich der Tross zunächst Richtung Ziegenhain in Bewegung. Am alten Schwimmbad warteten weitere 4 Teilnehmer, die sich der Gruppe plangemäß anschlossen. Über Steina führte die Route nach Riebelsdorf, dem derzeitigen Einstieg in den Bahntrassen-Radweg. Zur Zeit bedingt dies leider ein Stück (1,2 km bzw. 1,7 km) Fahrt auf Kreis- und Landesstraßen, da die Bahntrasse zwischen Treysa noch auf die „Umwandlung“ in einen Radweg wartet.

In Riebelsdorf wurde die Gruppe von mehreren Mitgliedern des ADFC-Kreisvorstandes und des Fördervereins Europaradweg Schwalm-Knüll-Region in Empfang genommen. Gemeinsam fuhr man den Abschnitt bis zum Parkrestaurant in Neukirchen. Hier hatte der Förderverein für die Teilnehmer eine üppige Stärkung und Getränke auffahren lassen. In einer kleinen Feierstunde nahm der Vorsitzende des Fördervereins, Bernd Bangert, von Dr. Johannes Heyn, dem Vorsitzenden des ADFC-Kreisverbandes, den Förderpreis 2010, die Goldene Kurbel entgegen. In seiner Lobrede würdigte Dr. Heyn die unermüdliche Arbeit des Fördervereins, der maßgeblich an der Verwirklichung des Bahntrassen-Radweges beteiligt war und auch weiterhin zur Attraktivitätssteigerung des Radweges mittels Möblierung der Rastplätze und Aufstellen von Hinweistafeln und Kunstgegenständen beiträgt.

Nach dem etwa einstündigen Aufenthalt ging es dann weiter den Knüll hinauf. Obwohl der Höhenunterschied bis zum Scheitelpunkt bei Olberode ca. 160 Meter ausmacht, lässt sich die Steigung ohne größere Mühe überwinden. Ab Ottrau Bahnhof windet sich die Strecke in weiten Schleifen durch die Landschaft und bietet immer wieder faszinierende Ausblicke. Dabei zeigt der Kompass bis zum Ende der Strecke in Wahlshausen tatsächlich in jede erdenkliche Himmelsrichtung. Von Wahlshausen bis Niederaula hat  die Natur die ehemalige Bahntrasse vollständig zurückerobert. Hier verläuft die Radroute (als R11) auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Radwegen direkt entlang der B 454. Bei Kirchheim geht es entlang der Aula unter der Autobahn A 7 durch. Kurz vor Niederaula gibt es die erste Unterquerung der ICE-Schnellbahntrasse Kassel-Fulda. Unsere Gruppe gönnte sich einen halbstündigen Aufenthalt auf einem schön gestalteten Rastplatz am Ortseingang von Niederaula und radelte dann weiter bis zur Mündung der Aula in die Fulda. Ab hier folgten wir dem Fulda-Radweg (R1) stromaufwärts. Ein zweites Mal ging es erst unter ICE-Strecke und danach unter der Autobahnbrücke der A7 durch. Nach abwechslungsreichen  Kilometern, mal links, mal rechts der Fulda erreichte die Gruppe schließlich bei Hutzdorf die Mündung der Schlitz in die Fulda. Von hier führte der letzte Abschnitt des ersten Tages zum Etappenziel Schlitz. Da wir bereits am Nachmittag im Quartier ankamen und das Wetter sich von seiner allerbesten Seite zeigte, blieb noch genügend Zeit, sich in ein Eiscafé zu setzen und anschließend einen Rundgang durch wunderschöne Schlitzer Altstadt mit ihren vier Burgen zu unternehmen und die tolle Aussicht von der Spitze des Hinterturms zu genießen. Bei einem gemütlichen Abendessen ließen wir den Tag ausklingen.

Am Sonntagmorgen hieß es früh aufstehen, um gemütlich frühstücken zu können. Denn für 8.29 Uhr sieht der Fahrplan die Abfahrt des Vulkan-Express' von Schlitz über Lauterbach zum Hoherodskopf vor. Als wir die Fahrräder auf die Straße schoben, rieben wir uns erst einmal die Augen: Das Fuldatal hüllte sich in dichten Nebel. Das Verladen der fast 20 Fahrräder in den Anhänger des Linienbusses dauerte naturgemäß etwas länger. Nach wenigen Kilometern hatte der Bus genügend Höhenmeter gemacht, um aus der Nebelbank auszutauchen. Strahlender Sonnenschein begleitete uns von da an bis zum Ende der Tour. Um 9:45 Uhr erreichte der Bus planmäßig den Parkplatz auf dem Hoherodskopf. Nach dem Abladen der Räder und dem Verzurren des Gepäcks konnte es nun richtig losgehen. Wir radelten ein kurzes Stück auf der Straße, um dann in einen Waldweg zum Taufstein abzubiegen. Der knackige Anstieg zu dem auf 773 m über N.N. stehenden Bismarckturm brachte die Teilnehmer erst einmal außer Puste. Dafür wurde, wer die über 100 Stufen zur Aussichtsplattform erklomm, mit einer schönen Rundumsicht belohnt. Leider litt die Fernsicht etwas unter der zu diesem Zeitpunkt ungewöhnlich hohen Luftfeuchtigkeit. Nach einer rasanten Abfahrt bis in die Nähe der Niddaquelle folgte ein kurzer, aber heftiger Anstieg zu Sieben Ahorn (753 m). Es folgte eine atemberaubende Schussfahrt bis kurz vor Ulrichstein. Für den Tourenleiter allerdings wurde die wohl etwas zu flotte Abfahrt durch eine halbstündige Zwangspause unterbrochen: Einer der zahlreichen Schottersteine auf dem Forstweg hatte am Schlauch seines Hinterrades einen „snake bite“ hinterlassen, so dass erst einmal ein Schlauchwechsel angesagt war. An der Schwalmquelle wartete die Gruppe auf ihn. Sie war durch einen weiteren Plattfuß zusätzlich aufgehalten worden. Gemeinsam ging es nun auf die etwa 50 km des Schwalm-Radwegs bis Treysa. Obwohl auf dieser Strecke rund 300 Höhenmeter „abgebaut“ werden, gibt es immer wieder einmal kurze Anstiege, die sich in Summe durchaus bemerkbar machen. In Alsfeld wurde eine verspätete Mittagsrast eingelegt. Auf Grund des perfekten Spätsommerwetters waren auf dem Marktplatz praktisch alle Sitzplätze vor den Cafés und Restaurants belegt. Das letzte Teilstück der Tour von Alsfeld nach Treysa war vom Gefühl her das längste und anstrengendste der ganzen Tour - auch wenn die Auswertung der Karte zu einem anderen Ergebnis gekommen wäre. Trotz der Anstrengungen waren sich die Teilnehmer einig: Eine rundum gelungene Tour und eine Gruppe, die trotz aller Inhomogenität gut harmonierte. Der jüngste Teilnehmer, Timo Näser (8), wurde für sein Duchhaltevermögen mit einer Urkunde ausgezeichnet.

 

 

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