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Zeichen 244 und 244a: Fahrradstraße und Ende einer Fahrradstraße

In Treysa wurde vor Kurzem die neue Zufahrt von der Ascheröder Straße zum Bahnradweg Rotkäppchenland und zum Haaßehügel freigegeben. Sie wurde zur Fahrradstraße erklärt. Hier finden Sie kurz die wichtigsten Antworten auf Fragen zu dieser weitgehend unbekannten Verkehrseinrichtung.

Frage: Dürfen auf einer Fahrradstraße nur Radfahrer fahren?

Antwort: Jein. Eigentlich dürfen hier nur Radfahrer/-innen unterwegs sein. Es ist aber möglich, die Straße für andere Verkehrsteilnehmer/-innen freizugeben. Auf der Fahrradstraße am Haaßehügel in Treysa dürfen PKW fahren, in Neukirchen auf dem Bahnradweg Rotkäppchenland ist sie für die Anlieger frei gegeben.

Frage: Wie schnell darf man hier fahren?

Antwort: Alle, die mit einem Fahrzeug unterwegs sind, dürfen hier höchstens 30 km/Stunde schnell sein. In jedem Fall dürfen Fahrradfahrer/-innen weder gefährdet noch behindert werden. Wenn es notwendig ist, müssen die Kraftfahrzeugfahrer/-innen ihre Höchstgeschwindigkeit heruntersetzen.

Frage: Was gilt sonst noch?

Antwort: Radfahrer/-innen dürfen mit ihren Fahrrädern nebeneinander fahren, auch wenn andere dadurch behindert werden. Ansonsten gelten die Vorschriften über die Fahrbahnbenutzung und über die Vorfahrt.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen einer Fahrradstraße und einem Radweg?

Antwort: Der grundsätzliche Unterschied besteht darin, dass ein Radweg neben oder abseits der Fahrbahn verläuft, eine Fahrradstraße dagegen auf der Fahrbahn. Wenn auf einem Radweg ein Radwegschild aufgestellt ist, müssen Radfahrer/-innen diesen auch benutzen, sie dürfen nicht auf der Fahrbahn fahren. Wenn kein Schild steht, können Radfahrer/-innen wählen. Ansonsten gilt für beide Wege das Gleiche: Andere Verkehrsteilnehmer/-innen dürfen hier nur fahren, wenn dies ausdrücklich erlaubt wird. Während dies in aller Regel auf Radwegen nur für Mofas zutrifft, können Fahrradstraßen auch für größere Kraftfahrzeuge freigegeben sein.

Nachsatz

Für Nichtschwälmer: Neumodischer Kumm-Uff oder Komm-off heißt wörtlich übersetzt „neumodisches Aufkommen“; dem Sinn nach bedeutet es in etwa „neumodische Entwicklung“, „neumodischer Kram“.

 

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