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Fast hätte Petrus den Aktiven des ADFC Schwalmstadt noch einen Strich durch die Rechnung gemacht: Eine gute halbe Stunde vor dem Beginn der Radtour Schwalmstadt mit dem Rad neu entdecken ging über Treysa ein Regenschauer nieder. Doch kurz vor dem Start um 10 Uhr trafen insgesamt über 40 Radfahrer/-innen am Naturlehrgebiet ein.

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Vom Vorschüler bis zum Rentner waren alle Altersgruppen vertreten. Auch die Stadträte Karl George aus Dittershausen und Johannes Biskamp aus Treysa, sowie die Stadtverordneten Margitta Braun und Andreas Eckert hatten sich am Start eingefunden.

Auf einem Teilstück des Schwalm-Radwegs ging es zunächst um den Schwalmberg herum, am Naturschutzgebiet Leistwiesen vorbei nach Rommershausen. An der dortigen Schwalmbrücke wurde die Gruppe von der Ortsvorsteherin, Frau Poik begrüßt. Weiter führte die Tour durch die Schwalmniederung über den Todenbach hinweg und nach Dittershausen. Dort bog die Gruppe an der alten Schule Richtung ehemaliger Kalksteinbruch ab, um dann nach etwa 3 km am Corellhof auf den Hessischen Radfernweg R4 zu stoßen. Leider ist der Schwalm-Radweg in der Gemarkung Schwalmstadt bisher nur dort ausgeschildert, wo er mit dem R4 zusammenfällt. Auch verfehlen einzelne Streckenabschnitte, wie beispielsweise kurz nach dem Gelände des Vereins für Deutsche Schäferhunde oder in dem Wäldchen vor Rommershausen den Mindeststandard für Tourenradwege noch sehr deutlich: Die Radler mussten sich dort nämlich durch tiefen Schlamm kämpfen.

An der Brücke der L 3067 über die Schwalm bei Allendorf konnten die Teilnehmer ein Beispiel dessen bestaunen, was herauskommt, wenn die Behörden vor Ort und die Planungsbehörde – hier das Amt für Straßenbau in Kassel – nur unzureichend miteinander kommunizieren. Denn dort wurde zwar das Brückenbauwerk mit einem separaten Rad-/Gehweg versehen. Dieser ist aber mangels Anschlussstücken zu den weiterführenden Wirtschaftswegen Am Wiesenhof und Schwalmweg und durch die aufgestellten Leitplanken wertlos. Während der offizielle R4 über die stark befahrene L 3067 in den Ortskern von Allendorf führt, radelte die Gruppe wesentlich sicherer auf dem Schwalmweg an der Mühle vorbei und sparte so nebenbei auch noch etliche Steigungsmeter. Am Landsburg-Stadion führte die Route vorbei auf asphaltiertem Feldweg zurück auf den R4.
Ein Teil der Gruppe entschied sich für die 18 km-Runde, die dem vorbildlich ausgeschilderten R4 folgend über Hof Weidelbach zum Rückehaltebecken und von da zum Ziel führte. Die anderen Teilnehmeließen sich von den angekündigten zusätzlichen 10 km Strecke und 30 Steigungsmetern nicht abschrecken und radelten zur Wolfshainsiedlung, durch einen schönen Waldabschnitt nach Leimsfeld, durch den Schützenwald nach Niedergrenzebach und über Ziegenhain zurück zum Naturlehrgebiet. Dort bruzzelten schon Würstchen, Steaks und Grillkäse über dem Feuer und warteten neben erfrischenden Getränken auf die Rückkehrer.

Es gab viel Lob für die gelungene Veranstaltung. Vielfach wurde der ADFC aufgefordert, doch öfter geführte Radwanderungen anzubieten. Diesem Wunsch werden die Aktiven gerne entsprechen. Der Routenverlauf dieser Veranstaltung wird übrigens in Kürze als GPX-Datei (zum Einlesen in GPS-Geräte und diverse Routenplaner) bzw. als RRP-Datei (zum Einlesen in den Hessischen Radroutenplaner im Internet) auf der Website des ADFC zum Download bereitgestellt.

Ganz zum Schluss gab es noch so etwas wie einen Kleinen Runden Tisch Radverkehr: Die Landtagsabgeordnete Regine Müller und die Stadtverordnete Margitta Braun sowie Stadtrat Johannes Biskamp ließen sich von den ADFC-Aktiven erläutern, wo sie die der Schuh drückt und welche Ideen zur Schaffung eines Radwegenetzes sie entwickelt haben.

 

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