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Erstmals trafen sich am Freitag auch in Schwalmstadt engagierte Alltagsradler, um – so wie es in vielen anderen Städten schon seit Längerem Tradition ist – im „Verband" im Sinne der Straßenverkehrsordnung durch die Hauptstraßen der Stadtteile zu radeln. Das Motto lautet: „Wir behindern nicht den Verkehr, wir SIND Teil des Verkehrs!"

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Die Regelung sieht vor, dass eine Gruppe von mehr als 15 Radfahrern einen Verband bildet. Die Fahrer dürfen zu zweit nebeneinander radeln, können trotz benutzungspflichtiger Radwege (die mit den blauen Schildern) auf der Fahrbahn fahren und werden an Kreuzungen wie ein Fahrzeug behandelt.

Rund 25 Menschen im Alter zwischen 5 und 74 Jahren schwangen sich am Haaße-Hügel in Treysa in den Sattel und fuhren im gemäßigten Tempo über Ascheröder Straße, Mainzer Brücke, Bahnhofstraße, Wieragrundstraße und Wierastraße bis zum Abzweig Richtung Wiera. Dort machte die Gruppe eine Kehrtwende, um auf der B 454 die Ortsdurchfahrt Treysa in ihrer gesamten Länge abzuradeln. Aus Sicherheitsgründen wechselten die Radfahrer am Ortsausgangs auf die alte Bundesstraße. Ab der Polizeistation Ziegenhain ging es dann auf der Hessenallee Richtung Ortsmitte, von dort auf der Wiederholdstraße bis zur Brücke über die Grenzebach. Nach einer zweiten Kehrtwende wurde nun die gesamte Ortsdurchfahrt Ziegenhain auf der ehemaligen Bundesstraße B 254 zurückgelegt. Mit der Fahrt auf der Kreisstraße 104 durch Ascherode und auf der Ascheröder Straße in Treysa schloss sich der Kreis am Haaße-Hügel.

Fazit: Die meisten Pkw-Fahrer zeigten Verwunderung, manche auch Verärgerung. Aber sie verhielten sich rücksichtsvoll und achteten beim Überholen auf den vorgeschriebenen Seitenabstand von 1,50 Meter. Leider gab es einige wenige Fahrer, die sehr aggressiv und trotz Gegenverkehrs an der gesamten Gruppe vorbeifuhren und beim Wiedereinscheren den links vorne fahrenden Radfahrer und die entgegenkommenden Pkw stark gefährdeten. Es ist wohl noch ein langer Weg, bis alle Autofahrer akzeptieren, dass auch Fahrräder Fahrzeuge sind, mit denen sie sich auf der Fahrbahn, ganz im Sinne von Paragraph 1 der StVO, arrangieren müssen. Eine breit angelegte Kommunikationskampagne auf kommunaler, aber auch auf Kreis-, Landes- und Bundesebene wäre sicher hilfreich, um schneller ans Ziel zu kommen. Die Teilnehmer waren sich einig: Dies war mit Sicherheit nicht die letzte Tour ihrer Art in Schwalmstadt.

Ergänzung

Im unten verlinkten Bericht der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen ist fälschlicherweise zu lesen, dass die Tour wöchentlich wiederholt wird. Demgegenüber ist festzuhalten, dass die Aktion in keinem Fall so oft stattfinden wird.

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