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Angelika und Helmut Becker* aus Wabern hatten sich auf eine gemeinsame Radtour auf dem Schwalm-Radweg von Treysa nach Borken gefreut. Sie waren mit ihren Rädern am Bahnhof in Treysa angekommen, dann ging es erstmal nicht mehr weiter. Es gab dort keinerlei Hinweise, wie man den Radweg erreichen kann. Schließlich trafen sie auf der Mainzer Brücke einen Teilnehmer der Radtour des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Schwalmstadt, die sich gerade bei Fischis Bikebox getroffen hatten, um die gleiche Strecke wie die Beckers zu fahren. Was lag da näher, als dass sich die Beckers der ADFC-Tour anschlossen.

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Die Beckers waren nicht die einzigen Radfahrer, die in den letzten Wochen und Monaten suchend in Treysa unterwegs waren. Im Interesse der Radfahrerinnen und Radfahrer, die in der Schwalm Rad fahren wollen, sollte die Beschilderung der Radwege verbessert werden. Was nützen die schöne Landschaft und die attraktiven Wege, wenn sie nur schlecht oder gar nicht gefunden werden? Das hinterlässt keinen guten Eindruck und hat ein negatives Image zur Folge. Nicht immer sind dann wie hier fahrraderfahrene Bürger zur Stelle, die helfen können.

Ziel der Radtour war die am Schwalm-Radweg/R4 gelegene Stadt Borken, in der in diesem Jahr der erste Wecke- und Worschtmarkt (früher Brat- und Wurstmarkt) Besucherinnen und Besucher aus Nordhessen und darüber hinaus anzog. Bei bestem Wetter machten sich zehn Teilnehmer auf den Weg. In diesem Zusammenhang eine kleine Bemerkung: In diesem Jahr gab es bei den Radtouren des ADFC Schwalmstadt bis auf kleine Ausnahmen nur freundliches Wetter und oft Sonne pur zum Radfahren ;-).

Unterhalb der ehemaligen Harthbergkaserne ging die Fahrt entlang der Main-Weser-Bahn bis zur Bahnschranke unterhalb des Harthbergs. Auf Zuruf wurde die Schranke geöffnet und die Gruppe konnte weiter nach Dittershausen zum Schwalm-Radweg fahren. Vorbei an Allendorf führte der Weg durch Schlierbach. Im Neuentaler Ortsteil gibt es immer noch viele Baustellen in den Straßen, mit dem Fahrrad kommt man jedoch meistens irgendwie doch noch durch. Auf dem Rastplatz des Angelsportvereins (ASV) Waltersbrück wurden die Teilnehmer wie altbekannte Gäste begrüßt. Zum wiederholten Male stellte der ASV einer Radgruppe des ADFC ihr Gelände unentgeltlich zur Verfügung, um hier Rast zu machen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Zügig führte die Tour weiter über Bischhausen, Bad Zwesten, vorbei an der Stockelache und an Großenenglis. In der Borkener Altstadt wartete dann eine reiches Angebot an nordhessischen Brot- und Wurstspezialitäten auf die Besucherinnen und Besucher. Diese Leckereien waren aber nicht die Motivation für alle Teilnehmerinnen, sondern vielmehr die attraktive Radtour. Zumindest gilt das für die Vegetarier, die sich mit auf den Weg gemacht hatten.

Über Trockenerfurt, Zimmersrode, Neuenhain, Frielendorf und Ziegenhain fuhren die Schwalmstädter nach Hause. Die Beckers dagegen hatten einen kürzeren Heimweg – auf dem gut ausgeschilderten Schwalm-Radweg.

* Name geändert

 

 

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