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Radfahren liegt voll im Trend. Das erlebten alle, die bei der gemeinsam von der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Schwalmstadt organisierten Fahrradtour dabei waren. Über 100 Radlerinnen und Radler fuhren gut gelaunt auf asphaltierten und naturnahen Radwegen eine Rundtour über 13 Dörfer und Städte der Schwalm und der Heckeschwalm.

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Der Zuspruch war überwältigend und übertraf deutlich alle Erwartungen. Mit gezählten 107 Teilnehmenden war dies wahrscheinlich einer der größten Radgruppen, die in letzter Zeit in der Region unterwegs war. Aus Felsberg, Wabern, Melsungen, Knülwald und Stadtallendorf waren die Teilnehmer/innen angereist, viele kamen aber auch aus der Schwalm selbst. Es waren so viele unterwegs, dass die ersten an der Spitze die letzten Radfahrer/innen begrüßen konnten, als in Schlierbach eine Schleife gefahren wurde. Die lange Schlange über Radwege und öffentliche Straßen war für die Teilnehmenden und die Zuschauer unterwegs ein beeindruckender Anblick, auch für die Einwohner in den Dörfern, die ihre Kameras zückten und Bilder machten, die man nicht alle Tage zu sehen bekommt.

Begleitet von ein paar weißen Wolken am blauen Himmel verlief die Tour weit überwiegend abseits der Hauptverkehrsstraßen, vielfach über naturbelassene Wege. Wie beim Bahnübergang am Treysaer Sportweg, über die Kanonenbahn bei Rörshain oder am Rand des Ziegenhainer Schützenwaldes wurden Orte angesteuert, die auch vielen Einheimischen eher unbekannt waren – eine Landschaft zum Verlieben, wie die HNA schreibt.

Besonders hervorzuheben ist, dass alle Teilnehmenden sehr vorsichtig und vorausschauend fuhren und unterwegs aufeinander achtgaben. In einer solch großen Gruppe sind andere Dinge zu beachten als bei einer Radtour mit ein paar Freunden oder wenn man alleine unterwegs ist. Doch bis auf drei Fahrradpannen, die mit Unterstützung von Mitfahrern/-innen und Helfern/-innen des ADFC behoben wurden, kam niemand zu Schaden, für alle blieb es ein unbeschwertes Erlebnis.

Ein besonderer Dank gilt Claudia Brandau , die in der HNA kräftig die Werbetrommel gerührt und im Vorfeld geduldig denen telefonisch Auskunft gegeben hatte, die noch Informationen brauchten. Ein weiterer Dank geht an die Mitglieder des ADFC, erkennbar an ihren signalgelben Warnwesten, welche unterwegs die Tour routiniert begleiteten und alle Anforderungen souverän bewältigten.

Zum Schluss ließen alle, die wollten, im Kulturbahnhof Schwalm am Bahnradweg in Ziegenhain den gemeinsamen Abend ausklingen. In jedem Fall soll es im nächsten Jahr eine Wiederholung geben, wahrscheinlich gemeinsam mit dem Radsportverein RV Einigkeit Treysa.

Kommentar

Bei all den positiven Erlebnissen gab es doch einen Wermutstropfen. Wegen der großen Zahl der Teilnehmenden blieb es nicht aus, dass Autofahrer unterwegs ihre Geschwindigkeit verringern und einige Zeit hinter dem Verband herfahren mussten, bevor sie überholen konnten. Einige Autofahrer reagierten ohne Verständnis bis hin zu offener Aggression. „Ihr seid alle Verbrecher“, rief einer durch die heruntergekurbelte Fensterscheibe.

So wie es manche Radfahrer gibt, die rücksichtslos gegenüber Fußgängern und anderen durch die Gegend preschen, gibt es anscheinend auch einige Autofahrer, die davon ausgehen, dass asphaltierte Straßen ihnen alleine gehören. Der Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung mit dem Hinweis, dass Verkehrsteilnehmer aufeinander Rücksicht nehmen sollen und keiner mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt werden soll, scheint mit Blick auf das eigene schnelle Vorankommen hier keine Rolle zu spielen. Positiv gestimmt hat mich die andere Beobachtung, dass die meisten gelassen bis begeistert reagierten – eine solch große Anzahl von Radfahrern bekommt man nicht alle Tage zu sehen, das hinterließ bei ihnen einen nachhaltig positiven Eindruck.

R. Tripp

Fotos

© Thomas Keil, R. Tripp

Weitere Informationen

Wir danken der HNA für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

 

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