Die fünf Gemeinden der Franz-von-Roques-Kirchengemeinden hatten in die schmucke Frankenhainer Kirche zum traditionellen Hugenotten-Gottesdienst eingeladen. Weil sie verfolgt wurden, waren die französischen Glaubensflüchtlinge aus ihrer französischen Heimat geflüchtet. In Hessen erhielten sie an vielen Orten die Möglichkeit, sich niederzulassen und eine neue Existenz aufzubauen, unter anderem in der Schwalm in Frankenhain. Unter Leitung des ADFC fuhr ein Gruppe mit ihren Rädern dorthin. Die Autos blieben zuhause.

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Dekan Christian Wachter, Pfarrer Dieter Schindelmann, Diakon Falko Gombert und die Mitglieder des Hugenotten- und Geschichtsvereins erinnerten im Gottesdienst an das Schicksal der Verfolgten. Im Mittelpunkt der Predigt standen vor allem die auch für die Hugenotten bedeutsamen alttestamentlichen Zehn Gebote und der Umgang des Königs David damit.

Die Radler genossen nette Gespräche unterwegs. Die Fahrt durch die Natur an der frischen Luft fanden sie allemal interessanter als mit dem Auto unterwegs zu sein. Sie fragten sich, warum nicht noch mehr Besucher/innen von solchen Veranstaltungen das Auto zuhause stehen lassen. Im konkreten Fall könnten die starke Steigung nach Frankenhain sowie der angekündigte Regen Ursache sei.

Im Großen und Ganzen ist in den letzten Jahren allerdings zu beobachten, dass immer mehr Leute ihre Wege zu Freizeitveranstaltungen mit dem Rad zurücklegen. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es bei der geführten Tour zur Olberöder 650-Jahrfeier am Sonntag, dem 07.09.2014.

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