Ein Blick aus dem Fenster während des Frühstücks ließ beim Tourenleiter Zweifel aufkommen, ob er die Tour nicht vielleicht doch besser absagen sollte. Draußen ging nämlich gerade ein kurzer Schneeschauer nieder. Aufgrund der Temperaturen über dem Gefrierpunkt war aber nicht davon auszugehen, dass der feuchte „Pappschnee“ liegen bleiben würde.

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Trotz der durchwachsenen Prognose und der morgendlichen Schauer fand sich neben Co-Tourenleiter und Tourenleiter noch ein weiterer Teilnehmer am Start ein, der als einziger auf elektromotorische Unterstützung setzte. Zum Glück hatte Petrus ab diesem Zeitpunkt ein Einsehen und verschonte die Teilnehmer bis zum Ende der Tour vor weiteren Schauern. Zwischendrin gab es sogar auch mal eine kurze Phase, in der man blaue Flecken am Himmel sehen und die Sonne erahnen konnte.

Anders sah es bei der Nässe an Boden aus: Einige Wegabschnitte waren in einem erbärmlichen Zustand – insbesondere dort, wo derzeit Holzrückearbeiten stattfinden. Entsprechend sahen Fahrer und Räder schon nach wenigen Kilometern aus. Aus diesem Grund wurde auch davon Abstand genommen, unterwegs einzukehren. Selbst die traditionelle Einkehr in einem Café in der Bahnhofstraße zum Abschluss wurde gestrichen. Zu verlockend war die warme Dusche oder das entspannende Bad in der Wanne zuhause.

Fazit: Auch unter weniger optimalen Bedingungen kann man erlebnisreiche Touren unternehmen, den Aufenthalt in der Natur genießen und sich dabei ein paar Stunden sportlich betätigen. Umso mehr genießt man hinterher das gemütliche Zuhause.